Nebenjob als Helfer

Der Nebenjob als Helfer ist ein sehr universeller Job, bei dem es zum Einsatz von Studenten in verschiedenen Bereichen kommt. Helfer bedeutet eigentlich so viel wie Aushilfskraft, also egal, was gerade in der Wirtschaft so an Tätigkeiten anfällt, wird von den Studenten erledigt.

Hierzu zählen vor allem die Jobs Warenverräumer, Erntehelfer, Saisonhelfer, Putzkraft, Umzugs– oder Lagerhelfer. Solche Jobs werden generell recht spontan angeboten, weshalb es wichtig ist, dass der Student an den entsprechenden Tagen ordentlich Zeit mitbringt. Selten enden solche Jobs wie abgesprochen nach einer bestimmten Stundenzahl, sondern es kommt immer wieder zu Verzögerungen oder Änderungen im Plan, sodass am Ende mehr gearbeitet werden muss, was aber gleichzeitig mehr Geld auf dem Konto bedeutet. Wer einen sehr starren Stundenplan hat und diesen nicht flexibel ändern kann, der ist nicht so gut als Helfer geeignet.

Es gibt jedoch einige Jobs, die auch am Wochenende laufen, wobei diese von den meisten Studenten bereits belegt sind, da dies eine der beliebtesten Arbeitszeiten ist. Sowohl Männer als auch Frauen sollten viel Ausdauer mitbringen, denn die Jobs können stellenweise körperlich sehr anstrengend sein. Gerade, wenn es einmal schnell gehen muss, sind Konzentration und natürlich Schnelligkeit gefragt. Wer nicht gut mit Stress umgehen kann, sollte den Job als Helfer ebenfalls nicht antreten.

Eigene Erfahrungen

Persönlich habe ich den Nebenjob als Helfer immer dann in Betracht gezogen, wenn es einmal knapp mit dem Geld wurde. Zum BAföG darf ich mir 450 Euro dazuverdienen, weshalb ich in schweren Zeiten nach diesem Strohhalm gegriffen habe. Die Jobs waren recht unterschiedlich. Sehr oft wurde ich als Erntehelfer eingesetzt. Hierbei spielte die Jahreszeit keine Rolle, denn es gab nicht nur im Sommer viel auf dem Feld zu tun, sondern auch im Winter wurde in größeren Innenlagern angepflanzt. Das Geld wurde mir jeweils noch am gleichen Tag ausgezahlt, was sehr gut war, denn gerade höhere Rechnungen beim Zahnarzt oder ein neues Buch für meinen Kurs konnte ich mir so leisten.

Wichtig ist der Krankenkasse, dass ich nicht über 20 Stunden in der Woche arbeite, da ich sonst meinen günstigen Studententarif verliere. Ich habe mir die Arbeit deshalb immer gut eingeteilt und wirklich darauf geachtet, dass ich die Zeiten einhalte. Für den Arbeitgeber ist es nämlich wichtig, dass ich in einer Krankenversicherung versichert bin, falls es bei den Jobs zu einem Unfall kommt. Sehr häufig war ich auch als Putzkraft tätig, wobei ich hier meistens früh aufstehen musste und bis 10 Uhr sollte alles geputzt sein. Das war anstrengend, aber wurde mit knapp 12 Euro die Stunde gut bezahlt. Als Erntehelfer bekam ich nur 8,50 Euro, also den Mindestlohn.

Die Vorteile des Jobs sind, dass das Geld sofort ausgezahlt wird und dementsprechend wichtige Rechnungen gleich beglichen werden können. Der Verdienst kann von recht gut bis sehr schlecht gehen, wobei die Arbeiten gerade für mich ein absolutes Muss waren, damit ich mein Studium finanziell stemmen konnte. Jeder, der einmal etwas Zeit hat und dringend Geld braucht, ist mit diesen Helferjobs aber gut bedient, denn hier kann man auch sehr nette andere Studenten während der Arbeit kennenlernen.

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